Lernmethodische Kompetenz

  1. Lernen wie man lernt

    Lernmethodische Kompetenz ist der Grundstein für schulisches und lebenslanges selbst gesteuertes Lernen und baut auf vielen der bisher genannten Basiskompetenzen auf.
    Ein zentraler Satz ist „lernen wie man lernt“. Vorschulische Lernprozesse sind so zu organisieren, dass Kinder bewusst erleben und mit anderen reflektieren, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie es gelernt haben.

  2. Spielend lernen

    Die Gegenwart eines anderen Kindes als Spielkamerad erhöht die Spielqualität. Die Zweierkonstellation fordert Kinder heraus, Regeln und Vorgehensweisen ihres Spiels gemeinsam auszuhandeln, über ihre Vorgehensweise zu sprechen und es miteinander zu reflektieren.
    Anregende Spielumgebungen, die Kindern kombinationsreiches Spiel und strukturiertes Erforschen ermöglichen, sind alltägliche und außeralltägliche Handlungsfelder, z.B. Puppenecke, Baupodest, Puzzle, Funktionsräume usw.

  3. Atmosphäre zum lernen

    Von zentraler Bedeutung für uns ist es lern anregende Atmosphäre und gemeinsame Lernkultur herstellen. Ziel hierbei ist es, die Kinder zu motivieren und anzuregen, ihre Gedanken mit anderen zu teilen, die Ideen anderer Kinder aufzugreifen und als bereichernd zu erleben. Wenn Kinder und Erwachsene eine gemeinsame Sprache finden, entwickeln sich daraus gemeinsame Lernprozesse.

  4. Die Umsetzung

    Das Umsetzen der lernmethodischen Kompetenz ist für die Kinder in Projekten und themenbezogenen Angeboten z.B. Feuer, Wasser, Erde, Luft, Wetter, Frösche und vieles mehr erlebbar.
    Durch das einbeziehen der Kinder in der Themenauswahl und die Ideensammlung zu dem Bereich, werden die Kinder angeregt sich damit auseinander zusetzen. In Gesprächen werden die verschiedenen Vorgehensweisen besprochen und das Lernen reflektiert.